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ROMA SIGNER - ARBEITEN 1982-1997  zurück




Seit Mitte der siebziger Jahre beschäftigt sich der Schweizer Roman Signer (*1938) mit
dem Medium Film und er setzt dieses Medium ein, um Aktionen, Handlungsabläufe, Veränderungsprozesse
und Bewegungen aufzunehmen. Signer nimmt eigenhändig inszenierte Geschehnisse auf, die oft
wie pseudowissen- schaftliche Versuchsanordnungen erscheinen und in den meisten (und bekanntesten) Fällen
mit explosiven Energien verbunden sind. Minutiös werden Explosionen von Kisten und Tischen dokumentiert oder
 jede Auswirkung von "knallenden" Geräuschen in der Natur: z.B. die Massenflucht einer Schafherde auf einer Weide.


Roman Signers Werk setzt ein in der Zeit konzeptueller ond prozessorientierter Ansätze in den
sechziger und siebziger Jahren. Am Beginn stand eine neue Idee von "objektloser", aktionsorientierter Kunst,
 die sich zu dieser Zeit aus der Tradition der Fluxus-Happenings hinaus in strengere und sensiblere Formen
bewegte. Malerei und Skulptur, die traditionellen, statischen Medien der Kunst, wurden abgelöst von natürlichen und
handlungsbezogenen Konzepten und an die Stelle einer Ästhetik des Künstlerischen
trat die Visualisierung des Alltäglichen und empirisch Vorfindbaren.


Der Neue Aachener Kunstverein NAK zeigte eine Auswahl von Signers "Arbeiten" aus den Jahren 1982 bis 1997,
 welche die singuläre Suggestionskraft und zugleich die zur Zeit wieder höchst aktuelle Bedeutung seines Werks in der zeitgenössischen Kunst demonstriert.
Die Realisierung dieser Präsentation wurde gefördert von der Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.

Kuratorin: Sabine B. Vogel, Leitung: Susanne Titz




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