| MENGENBÜRO |
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2. August - 27. September 1998
Eröffnung: Freitag, 21. August, 20 Uhr
Führungen: Sonntag, 23. und 30. August, Sonntag, 27. September, jeweils 15 Uhr.
Vortrag
und Diskussion:
Donnerstag, 25. August, 20 Uhr,
Rober Pfaller (Wien/Linz/Berlin):
"Interpassivität. Eine Ästhetik der
Abstandnahme"
Autorenlesung:
Mittwoch, 16. September, 20 Uhr,
Silvia Szymanski "Chemische Reinigung" (in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Backhaus) |
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Die
Ausstellung umfasst verschiedene Installationen und Fotografien, welche
wir als Konstruktionen oder Formen verstehen, die raumgebend sind
für Aktion und Erfahrung des Betrachters. "Mengenbüro" ist die
Konstruktion eines Modells zur Kommunikation (Bildbetrachtung) unter
Berücksichtigung der formalen und inhaltlichen Aufladung der
Umgebung. Bilder (Fotografien) zeigen Formen von räumlichen
Konstruktionen und Schnittstellen aus theoretischer Konzeption und
realer Konstruktion.
Bei Kommunikations- (Betrachtungs-)
Vorgängen entstehen interaktive Bereiche. Diese Bereiche werden im
Modell "Mengenbüro" als virtuelle Raumblöcke dargestellt.
Entnommen wird dieses Modell Alltagssituationen kommunikativer
Interaktion. Örtliche Raumsituationen/-beschaffenheiten bestimmen,
organisieren und begrenzen den Rahmen von Kommunikation. Hiervon werden
inhaltliche Progression oder Regression entscheidend mitbestimmt (die
Zielrichtung von Kommunikation wird von diversen
räumlichen/visuellen Einflüssen strukturiert und entsprechend
intensiviert). Die verschiedenen Kommunikationsteilnehmer werden als
"Mengen" bezeichnet, die Schnittmenge jeweiliger Interaktionen werden
als Raumblöcke manifestiert. Ausgehend hiervon können die
"Mengenbüros" (Raumblockmodelle) völlig differieren und ein
komplexes "großes" Mengenbüro entstehen lassen.
Hier
setzen die Konzepte der teilnehmenden Künstler an. Angestrebt wird
eine Gruppenausstellung, die auf dem "Mengenbüro"-Konzept basiert,
aber in vielschichtiger Struktur wieder zu neuen Mengen/Schnittmengen
führt.
"Modell Mengenbüro" war eine (kleine)
Ausstellung im NAK Neuen Aachener Kunstverein, zu verstehen als
Vorschau
auf die Gruppenausstellung im Herbst. Die Ausstellung "Modell
Mengenbüro" war für einen kleinen Raum (Kabinett) konzipiert
und sollte mit einem begleitenden Heft (Inhalt: Fotografien,
Zeichnungen, Korrespondenzen, Modelle etc.) auf die Gruppenausstellung
vorbereiten. Gezeigt wurden: ein Objekt ("Modell
Mengenbüro"), vier Modelle des Objektes "Modell
Mengenbüro", zwei
Fotografien, sowie ein Regal (Inhalt: Video etc.). Das Objekt ("Modell
Mengenbüro") zeigte die Aktionsräume des Betrachters in Form
von räumlichen Blöcken.
Hierzu wurden mehrere
Künstler sowie zwei Architekten eingeladen. Die
Ausstellungskonzeption "Mengenbüro" soll mit anderen Objekten und
Bildern ähnlicher Ansatzweise durchmischt werden. Die Kunstwerke
können so untereinander kommunizieren und neue Räume
("Mengen") öffnen. Die Architekten sind zuständig für
den Ausstellungsraum/Realraum, das heißt für den gesamten
Umraum um die Installation der Künstler, und gestalten somit das
Passstück zur Ausstellung.
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