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Offizielle Eröffnung am 12. Juli, 19 Uhr
Konzert im Stadtgarten am 12. Juli, 20 Uhr
Partituren, Modelle, Dokumentation im NAK 13. Juli - 14. September
Diskurs Stadtgarten am 14. September, 14 - 20 Uhr
William
Engelens künstlerischer Ansatz ist der soziale Raum und seine
Darstellung. Sowohl Innenräume als auch öffentliche
Räume werden in diagrammatische Modelle umgewandelt, in denen
Bewegung und Kommunikation als visuell schematisierte Strukturen
erscheinen. Ein weiterer signifikanter Aspekt in Engelens Werk ist der
Einsatz musikalischer Mittel – Originaltöne, dokumentierte
Geräusche und Sprache werden zur Basis von Kompositionen, welche
von realen Räumen handeln und deren Geschehen akustisch
strukturieren.
Für den NAK hat der in Berlin lebende
Künstler (*1964) eine Partitur entworfen, die aus dem Aachener
Stadtgarten generiert wurde. Ton und Text der Komposition beziehen sich
auf die Geschichte und die aktuelle soziale Funktion dieses
städtischen Außenraums. Die Komposition besteht aus einer
Ouvertüre und sechs parallel gesetzten Stücken, welche
gleichzeitig an verschiedenen Orten aufgeführt werden. Das
Publikum des Konzerts ist dazu aufgefordert, individuelle Wege durch
den Park zu nehmen und so den Ablauf der Komposition selbst zu
bestimmen.
Die anschließende Ausstellung im NAK zeigt
Partituren und Materialien des Aachener Projekts sowie eine Auswahl von
William Engelens diagrammatischen Modellen aus den vergangenen Jahren.
Währenddessen präsentiert sich das Foyer des NAK als ein
Dokumentationsraum zur Geschichte des Aachener Stadtgartens – mit
Recherchen einer Projektgruppe, einiger Aachener Bürger und
Mitwirkender des Stadtarchivs, welche mit den ersten Entwürfen von
P.J. Lenné starteten und für William Engelen alte
Pläne, Fotografien und "oral history‘ zusammenbrachten, um
die fehlende Geschichtsschreibung zu diesem Natur-, Aufenthalts- und
Lebensraum in der Stadt nachzutragen.
Konzert und Ausstellung
werden in einem Katalogbuch mit CD dokumentiert, das am 14. September
im Revolver Archiv für aktuelle Kunst Frankfurt erscheint.
Die
Ausstellung wird realisiert durch die freundliche Unterstützung
der Königlich Niederländischen Botschaft in Berlin, der
Mondriaan Stichting in Amsterdam, der Kulturabteilung des
Generalkonsulats der Niederlande in Düsseldorf, der Initiative
StadtBauKultur NRW und der Stadt Aachen.
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