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Petra Herzog
& Franz Burkhardt
Trout Miller's Wife
30. August - 8. November 2009
Eröffnung: 29.
August 2009, 20 Uhr
Begrüßung: Dr. Werner Dohmen, Vorstand NAK
Einführung: Brigitte Steiner, wissenschaftliche Mitarbeit NAK
Führungen:
13. September, 3./4. Oktober (Kunstroute),
25. Oktober, jeweils 15 Uhr |
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Ausstellungsansicht mit BERG&KATHER, Wardrobe, Foto: Matthias Moll
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Bildergalerie - bitte klicken -

Ausstellungsansicht, Foto: Matthias Moll

Ausstellungsansicht, Foto: Karel Staa
MIt freundlicher Unterstützung
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Mit der EUROVISION legt
der NAK einmal im Jahr den Fokus auf Kunst und Künstler aus der Euregio. In diesem
Jahr zeigen die Aachener Künstlerin Petra Herzog (*1963) und der in Belgien lebende
Künstler Franz Burkhardt (*1966) das gemeinsame Projekt Trout
Miller’s Wife.
Ergänzt wird die
Ausstellung ab dem 3. Oktober durch das Aachener Label BERG &
KATHER mit Wardrobe, einer Intervention aus
Kleidungsstücken.
Petra Herzog und Franz Burkhardt arbeiten für das Projekt im NAK zum ersten Mal zusammen und haben für
die Inszenierung der gemeinsamen Schau ein Interieur entwickelt.
Im Interieur begegnen und durchdringen sich Architektur, Design und
Kunst, und die Künstler bewegen sich souverän an dieser
Schnittstelle.
Die so unterschiedlichen Arbeiten der beiden Künstler - Petra
Herzogs abstraktes Werk kreist seit Jahren um geometrische Grundformen,
Franz Burkhardt ist ein meisterhafter gegenständlicher Zeichner -
ergänzen sich in dieser Ausstellung perfekt, denn die Fünfziger
Jahre Anmutung, die Petra Herzogs Muster durchzieht, verbindet sich stimmig mit
der Antiquiertheit von Franz Burkhardts Arbeiten.
Das Ensemble von Wandarbeit, Zeichnungen, Objekten und Installation fügt
sich zu einem Interieur zusammen, das mit dem Heimelig-Vertrauten spielt,
letztlich aber durch kleine Irritationen an Bedeutungsverschiebungen nicht
spart.
Die
Künstler nehmen hier den privaten Wohnraum aufs Korn, der dem
modernen Menschen
Refugium wie Repräsentationsraum zugleich bedeutet. Das Interieur
spiegelt nicht nur die gesellschaftlichen Normen und urbanen
Utopien des modernen Menschen wider, sondern vor allem auch seine
Sehnsüchte
und Ängste. In Franz Burkhardts Worten könnte man das wohl
auch als „die
Tyrannei der Intimität“ bezeichnen.
Das
bedeutet, dass das Interieur, das ohne das Exterieur nicht zu denken
ist, durch
diese doppelte Ausrichtung für Störungen von Innen wie von
Außen anfällig ist. Die Künstler operieren an genau
dieser Sollbruchstelle.
Gleichzeitig
präsentiert der NAK in zu
sammeln. die Jahresgaben 2009
zusammen mit Editionen
vergangener Jahre.
Der NAK bietet auch eine Jahresgabe von Petra Herzog an:
http://neueraachenerkunstverein.de/jahresgaben/Herzog%20Petra/index.php
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