| TWODO COLLECTION |
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Die
Förder- und Sammlergruppe des
NAK wurde 1999 gegründet und stellt ein bisher einzigartiges
Modell privaten
Kunstengagements dar. Die Twodo Collection sichert die hauptamtliche
Leitung
des Kunstvereins und ist gleichzeitig ein neuartiges und
ungewöhnliches Projekt
sammlerischer Aktivität. Das Ziel der Gruppe ist der Aufbau
einer gemeinsamen
Sammlung zeitgenössischer Kunst, bei der die Idee der
Bewahrung bzw. die aktive
Partizipation an einer größeren
künstlerischen Idee im Vordergrund steht. Die
Twodo Collection besteht idealerweise aus 24 Personen (Twodo = two
dozen) und
führt eine engagierte Kommunikation mit den ausgesuchten
Künstlern, die jedes
Jahr ein Projekt realisieren. Die Arbeit soll dabei besonders die
interaktive
Struktur der Gruppe reflektieren und es ermöglichen, dass
jedes Twodo-Mitglied
sowohl einen Teil des Projekts privat in Besitz nehmen kann, jedoch
zugleich um
das Gesamtwerk, dem es angehört, weiß.
Nähere Informationen zur
Twodo-Mitgliedschaft erhalten Sie im NAK. |
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| BISHERIGE PROJEKTE DER TWODO COLLECTION |
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1999 |
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MEL CHIN/GALA COMMITEE
Melrose Place
Eine Reihe von
Kunstwerken wurde
als Requisiten, Inventar- und Ausstattungsstücke für
die amerikanische
Fernsehserie Melrose
Place
geschaffen. Die komplexe Kollaboration zwischen Künstlern,
Museum und Fernsehen
entdeckte das Vorabendprogramm (Titel der Ausstellung)
als optimalen
Ort künstlerischer Intervention. |
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2000 |
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FAREED ARMALY
Malrose Plays
02.
März - 23. April 2000
Das Projekt nutzte die Melrose Place Bar (Leihgabe der Twodo
Collection) im Künstlerhaus Stuttgart als Drehort der
Videoserie Melrose Plays. Jedes
Twodo-Mitglied
bestimmte ein spezielles Requisit, Objekt oder Handlungselement als Product
Placement, welches in ein gestaltetes Drehbuch aufgenommen
wurde.
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2001 |

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DANIEL ROTH
Zeitpassagen
Dr. Dräcker -
in
den Höhlen des schwarzen Staubes
11.
Mai - 29. Juni 2003
Die mysteriöse
Existenz des
Diplomaten Dr. Dr.h.c. Edmund Dräcker findet sich in Indizien
in den jeweiligen
häuslichen Zusammenhängen der Twodo-Mitglieder in
Zeichnungen, Objekten und
Skulpturen, sei es auf Wänden, an Raumdecken, in Regalen,
Schränken oder
aufgebrochenen Tischflächen.
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2002 |
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JOHANNES WOHNSEIFER
what
has bilderberg twodo with black helicopters?
11.
Mai - 29. Juni 2003
Die Werkserie basiert auf
den
Bedeutungsebenen von Macht, Kontrolle und gesellschaftlichen
Geheimbünden. Das
Angebot einer vielteiligen und multimedialen Arbeit für die
Twodo-Collection
ist in dieser Perspektive besonders sinnreich geworden. |
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2003 / 2004 |
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ANNE-MIE VAN KERCKHOVEN
How
reliable is the brain?
16.
Mai - 11. Juli 2004
Das Werk der
Künstlerin steht für
eine frühzeitige Multimedialität in der
Gegenwartskunst, die vor dem
Hintergrund wissenschaftlicher Theorien synthetische Formfindungen aus
stets
subjektiven, von Konturen, Kompositionen und Farben bestimmten
Visualisierungen
zusammensetzt.
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2005 |
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MICHAEL STEVENSON
The
Gift: The form and reason for exchange in archaic societies
28.
August - 02. Oktober 2005
Das komplexe Projekt
transformierte
die Twodo-Mitglieder zu Ureinwohnern der indonesischen Insel Roti, die
den
gestrandeten australisch-schottischen Künstler Ian Fairweather
1950 retteten
und als Gegenleistung sein Floß in Einzelteile für
den täglichen Hausgebrauch
zerlegten. |
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2006 |
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SIMON DYBBROE
MøLLER
The
view, the show, the word and the architect
Ein Spiel zwischen Schein
und Sein
inszenierte der Künstler im NAK. Der Geist des Architekten
suchte den NAK heim,
die rationale Moderne wurde zu einem sentimentalen Ausblick und
künstlerische
Identitäten wirbelten durcheinander, während die
Twodo-Mitglieder sich
Definitionen ins Ohr flüsterten, die wahr oder erfunden sein
könnten. |
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2007 |
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JONATHAN MONK
The
Puzzle
13. - 17. November 2007
Das 24-teilige
Stahlblech-Puzzle des Künstlers ergibt zusammengelegt ein
geschlossenes Rechteck, ganz in der Tradition Carl
Andrés. Jedes
Twodo-Mitglied besitzt
mindestens ein Teil
des Puzzles, genauso wie der Künstler selbst ein Teil besitzt.
Das
Zusammenfügen der Arbeit ist so nur in einem
gemeinschaftlichen
Treffen möglich. Die Twodos und der Künstler bleiben
auch nach dem Projekt über
die entstandene Arbeit verbunden.
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2008 |
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NINA CANELL
Black Light (for Ten Performers)
Skulpturale Intervention und kollektive Erfahrung zugleich, materialisiert sich diese Arbeit durch die Zusammenschaltung
von zehn synchronisierten Lichtausfällen in den geographisch weit verstreuten
Wohnungen der Twodo Mitglieder. Im Zeitraum von zwölf Monaten wird
der jeweilige Blackout von der Künstlerin in unregelmäßigen Intervallen
ausgelöst.
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2009 |
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JAN TIMME
Eine Sekunde
Eine Sekunde im Film setzt sich aus 24 Einzelbildern zusammen - die von Jan Timme gewählte Sekunde aus "L'argent" (1983)
von Robert Bresson zeigt, wie Geldscheine, darunter eine
gefälschte Banknote, den Besitzer wechseln. Mit "Eine
Sekunde" für die Twodos setzt Jan Timme einen komplexen
Kauf-, Verlosungs- und Tauschprozess von Film Stills und Rahmen in
Gang, der die Mechanismen von Markt und Kapitalismus austestet und die Handlungsspielräume durch das Zufallsprinzip gezielt erweitert.
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